3D-Scanner im Gerüstbau
Aktuelles | 28. Oktober 2021

3D-Scanner

So krempelt digitale Technik den Gerüstbau um – und Sie profitieren davon

Bei Bau und Sanierung arbeiten Sie bereits digital? Prima. Und wie steht es mit Ihrem Gerüstbauer? Wird hier noch konventionell gemessen und geplant? Warum eigentlich? Digital geht heute alles viel einfacher und schneller – zum Beispiel die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten. Wir zeigen Ihnen heute, wie die Gemeinhardt Service GmbH für Spezial-Gerüstbau mit 3D-Scanning Ihr Projekt auf die Überholspur bringt.

Ein historische Brücke über den Fluss einer malerischen sächsischen Kleinstadt. Wieder einmal ist dringend eine Sanierung fällig, damit das denkmalgeschützte Bauwerk die kommenden Jahre fit ist für den Auto- und Fußgängerverkehr. Pläne existieren keine, obwohl alle darauf angewiesen sind: Der Architekt, der Ingenieur, die Baufirma sowie alle anderen Gewerke, der Statiker, die Behörden für diverse Genehmigungen. Und auch wir als Gerüstbauer. Schließlich brauchen wir eine Grundlage, um das Hängegerüst zu planen, das hier die Sanierungsarbeiten ermöglichen soll.

Projektplanung im Gerüstbau: Messen war gestern, scannen ist heute

Der Planungsaufwand für Sanierungen ist gewaltig. Und bevor überhaupt geplant werden kann, muss das Gebäude dokumentiert werden. Schnell treiben solche vorbereitenden Arbeiten die Kosten ins Uferlose.– das gilt nicht nur für Brücken, sondern auch für Türme, Silos, Burgen, Kirchen und andere Bestandsgebäude.

Hier hilft es, wenn alle Beteiligten – darunter wir als Gerüstbauer – dieselbe Sprache sprechen. Und für die Vermessung digitale Technik zum Einsatz kommt.

Unser Vermessungsexperte rückt deshalb heute mit dem 3D-Scanner an. Mit dem handlichen Gerät braucht er nur eine gute Stunde, um die Brücke vollständig abzutasten. Wesentlich schneller als mit herkömmlichen Vermessungsmethoden. Und mit viel weniger Personalaufwand: eine Person genügt.

Die Daten werden nach dem 3D-Scan in den Rechner gelesen. Eine spezielle Software erzeugt ein räumliches Bild der Brücke. Sämtliche Gebäudeformen sind erfasst, jeder Winkel, jeder Schnörkel, jedes Sims. Das Modell ist lückenlos, Unsauber erfasste Gebäudedetails gehören der Vergangenheit an.

3D-Scans: Schneller und günstiger zum optimalen Gerüst

Der digitale Gebäudemodell steht. Nun geht es an die – ebenfalls digitale – Gerüstplanung. Alle Standardbauteile sind in der Datenbank hinterlegt. Der Konstruktionsvorschlag für das Gerüst entsteht direkt am 3D-Modell. Es kann gedreht, von allen Seiten betrachtet, heraus- und herangezoomt werden. Einzelne Details des Gerüsts können feinjustiert, mehrere Varianten ausprobiert werden.

Ein weiterer Vorteil: Das digitale Gebäudemodell wie auch der Gerüstvorschlag können zwischen allen Beteiligten ausgetauscht, miteinander diskutiert und freigegeben werden. Das beschleunigt alle Prozesse um ein Vielfaches. Und gilt natürlich auch für andere Gerüste wie Raumgerüste, Schutzgerüste, Spezialgerüste, ebenso wie für Fußgängerbrücken und Fluchttreppentürme. Alle diese Sonderkonstruktionen planen wir auf Grundlage von 3D-Scans.

Schon frühzeitig haben wir als Spezialgerüstbauer darauf Wert gelegt, Teil dieser digitalen Planungskette zu sein – die ihre Vorteile auch nur dann voll ausspielen kann, wenn alle technisch und fachlich dafür eingerichtet sind.

Mit der digitalen Gerüstplanung und dem 3D-Scanning haben wir schon vielen Auftraggebern und Partnern Kosten ersparen können und ihre Projekte beschleunigen können.

Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie wir Sie mit 3D-Sans im Gerüstbau unterstützen können? Dann sprechen Sie mit uns.

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