Hängegerüst Autobahnbrücke von unten
Aktuelles | 7. Juni 2016

Tragfähig auch ohne Bodenhaftung: das Hängegerüst

Manchmal steht bei Bauarbeiten keine Standfläche für ein Gerüst zur Verfügung. Gründe dafür gibt es viele: Ein Fluss unter einer sanierungsbedürftigen Brücke, eine vielbefahrene Straße oder eine Bahnlinie – auch Bauarbeiten an den oberen Stockwerken von Hochhäusern oder der laufende Betrieb in Industrieanlagen und Gewerbebauten stellen ein Hindernis dar. Doch wer sagt, dass das Gerüst unbedingt Bodenhaftung haben muss? Schließlich gibt es das Hängegerüst.

Das Bauwerk trägt in diesem Fall sein Gerüst selbst – sei es an einem Brückenbauteil, einem Ausleger oder an einer Konsole. Selbst Kuppeln und Funktürme können auf diese Weise eingerüstet werden.

Unglaublich flexibel

Diese Hängekonstruktion eröffnet einige interessante Möglichkeiten: Zum Beispiel kann das Gerüst bei Bedarf so ausgelegt werden, dass es mechanisch oder elektrisch beweglich ist – und zwar sowohl horizontal als auch vertikal.

Zu bedenken dabei: Eine Sonderkonstruktion wie das Hängegerüst muss sorgfältig geplant werden: Eine statische Berechnung und Montagezeichnungen sind Pflicht vor der Ausführung. Zusätzlich sollte ein Prüfingenieur diese Berechnungen durchsehen, bevor es losgeht.

Auch der Gerüstbauer will gut gebrieft sein: Für Montage und Demontage benötigt er eine Montageanleitung sowie eine Gefährdungsbeurteilung. Dann kann er das Hängegerüst erstellen, sei es aus Gerüstbauteilen, als Stahlkonstruktion – oder auch ganz traditionell aus Holz.

Gemeinhardt Gerüstbau …

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