Was macht eigentlich ein Uhrmacher?

Ein Uhrmacher ist ein Meister der Zeit.
Er ist ein Erfinder, Konstrukteur oder Erbauer von Uhren, speziell von mechanischen Uhren und Uhrwerken und deren Zubehörteilen. Der Beruf beinhaltet auch die Wartung und Pflege von mechanischen Uhren.

Geschichte
Die ersten Uhrmacher waren Schlosser und Schmiede, die (mit den Schleifern) einer gemeinsamen Zunft angehörten, zu der auch Windenmacher und ab dem 16. Jahrhundert Büchsenmacher gehörten. Auch nachdem Mitte des 16. Jahrhunderts Uhrmacherzünfte in Deutschland entstanden waren, hatten Schlosser das Recht, Uhren zu bauen.

In manchen Regionen, wie etwa dem Schwarzwald, begann bereits Ende des 18. Jahrhunderts die Herstellung von Uhren in Heimarbeit oder Manufakturen, die entsprechend große Stückzahlen ermöglichten. Mit Beginn der industriellen Produktion im 19. Jahrhundert, änderte sich das Berufsbild dahingehend, dass die Anfertigung neuer Uhren völlig hinter Handel, Wartung und Reparatur zurücktrat.

Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, mit dem Aufkommen günstiger, industriell hergestellter Quarzuhren, erlebte der Beruf einen erheblichen Rückgang. Er beschränkt sich heute weitgehend auf die Reparatur und Wartung hochwertiger Luxusuhren und die Restaurierung antiker Stücke. Entsprechende Fachleute sind allerdings durchaus gefragt.

Berufsbild des Uhrmachers
Der Uhrmacher beschäftigt sich mit Herstellung, Montieren, Demontieren, Reparieren und Restaurieren von Uhrwerken und Zubehörteilen, insbesondere dem Uhrengehäuse. Dazu gehören auch Konstruktionszeichnungen, mechanische, elektrische und elektronische Bauteile von Groß- und Kleinuhrwerken in Serien und Einzelfertigung. Zum Berufsbild gehört auch die Fehlersuche, Wartung, Pflege, Prüfung und Justage von modernen und historischen Uhren, sowie die Grundlagen angewandter Zeitmesstechnik.

Die Anzahl der Uhrmacher ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken, weil nicht mehr so viele mechanische Uhren hergestellt werden. Uhren mit elektronischen Uhrwerken, Smartphone und Smartwachtes machen die Arbeit eines traditionellen Uhrmachers zunehmend überflüssig. In Zukunft wird es deshalb nur noch eine kleine Anzahl von Uhrmachern geben.

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