Was macht eigentlich ein Aquariengestalter?

Liebe Kinder,

viele von Euch kennen sicher die beiden Disney-Filme „Findet Nemo“ und „Findet Dorie“. In diesen tollen Animationsfilmen bekommt Ihr einen kleinen Einblick, in die bunte Welt der Ozeane. Hier komme ich nun ins Spiel: Ich bringe Euch die Darsteller, die Ihr nicht nur aus den beiden Filmen, sondern auch aus vielen Fernseh-Dokumentationen kennt, nach Hause.

Gemeinsam mit Euren Eltern, plane ich ein tolles Aquarium, wo dann nicht nur bunte Fische, sondern auch allerlei weiteres Getier, ein schönes Zuhause finden werden. Dies sind zum Beispiel Garnelen, Krabben, Krebse, Muscheln und Schnecken. Die Tiere, die dann bei Euch im Aquarium wohnen, benötigen wie alle anderen Haustiere, eine regelmäßige Pflege und Fütterung. Da helfe ich Euren Eltern und erstelle einen Pflegeplan, wo man sehr einfach nachlesen kann, was zu tun ist. Schließlich soll es ja auch allen Bewohnern im Aquarium gut gehen.

Wisst Ihr eigentlich, dass in einem Meerwasser-Aquarium noch weitere, ausgefallene Lebewesen leben? Es handelt sich hier um Korallen, die weder zu den Pflanzen, noch zu den Tieren zählen. Korallen reagieren auf Wasserveränderungen und Berührungen. Aus diesem Grund werden Korallen als „Niedere Tiere“ bezeichnet. Das ist quasi ein Mittelding zwischen richtigen Tieren und Pflanzen.

Korallen benötigen 2 Dinge, um zu wachsen: Einmal das natürliche Sonnenlicht (ähnlich wie bei Pflanzen) und im Meer befindliches Plankton.

Über tausende, bis hin zu Millionen Polypen, fängt eine Koralle die Nahrung, also das Plankton, aus dem Wasser. Dies kann man im Aquarium sogar sehr gut beobachten. Bei mir im Betrieb züchten wir die Korallen selbst. Das hat den Vorteil, dass keine unnötigen Entnahmen aus der Natur, also aus dem Meer, nötig sind. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und Naturschutz. Korallen werden in 2 große Hauptgruppen unterteilt.

Es gibt einmal die Familie der Steinkorallen und dann nach die Gruppe der Weichkorallen. Steinkorallen bilden ein Skelett aus Kalk, Calcium und Zahlreichen Spurenelemente und wachsen eher langsam. Bei Weichkorallen ist dies komplett anders! Diese bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und sind sehr schnellwüchsig. Einige von ihnen, häuten sich regelmäßig, um zu wachsen. Das kennt man sonst nur von Schlangen, Garnelen und Krebsen.

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