Aktuelles, Bayern, Rosenheim | 31. Oktober 2017

Hält Ihr Gerüstbauer auf der Langstrecke durch?

Nicht jedes Bauvorhaben läuft nach Lehrbuch ab. Nicht immer sind die Bedingungen optimal. Ebenso wie nicht jede Hürde vorhersehbar ist, auch wenn das Projekt von A bis Z professionell durchgeplant wurde.

Die Frage ist nur: Wie reagieren Ihre Projektpartner, wenn plötzlich Hindernisse auftauchen? Bekommen sie kalte Füße? Verlieren sie die Geduld? Dann haben Sie den Auftrag an die Falschen vergeben.

Ein guter Dienstleister weiß mit einem dynamischen Projektverlauf umzugehen. Er kann sich in den Auftraggeber hineinversetzen. Er behält den Überblick und einen klaren Kopf. Und er geht den Weg mit Ihnen bis zum Ziel.

Auch auf der Langstrecke immer im Interesse des Kunden zu handeln – genau das ist es, was einen durchschnittlichen von einem exzellenten Unternehmen unterscheidet.

Geben Sie das Stichwort „Gerüstbau“ in Google ein, erhalten Sie zweieinhalb Millionen Suchergebnisse. Unter den obersten finden Sie auch uns, die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH – neben zahllosen anderen Anbietern. Ob einer davon Ihre Kriterien erfüllt, ob er Sie tatsächlich bis zum Projektziel begleitet, das sehen Sie bei Google nicht.

Deshalb erzählen wir Ihnen an dieser Stelle von einem Beispiel, bei dem es genau auf diese Fähigkeiten ankam.

Sie wollen das beste Ergebnis – aber will das auch Ihr Gerüstbauer?

Die Deutsche Bahn plante Sanierungsarbeiten an der Bahnbrücke über den Inn in Rosenheim. Insgesamt wurde der Streckenabschnitt bis nach Österreich komplett neu elektrifiziert und mit neuen Gleisen versehen. Im Zuge dieses Großprojektes sollten die Oberleitungsmasten an der Innbrücke auf der Pfeilersohle abgebrochen und durch neue Masten ersetzt werden.

Gemeinhardt Gerüstbau wurde beauftragt, für diese Aufgabe Gerüste zu erstellen.

Das erste Gespräch fand bereits im Jahr 2015 statt, der erste Termin vor Ort im August 2016. Die Arbeiten selbst haben erst im April 2017 begonnen und gehen jetzt zu Ende. Eine vergleichbar lange Zeit.

Auf der Suche nach der besten Technologie schickte die Deutsche Bahn das Projekt durch mehrere Optimierungsphasen. Unsere Aufgabe war es, Schritt zu halten. So justierten wir parallel immer wieder das Konzept für das geplante Gerüst nach. Kunde und Monteure sollten auf jeden Fall am Ende das beste Gerüst für ihren Zweck erhalten.

Bloß nicht hinschmeißen, wenn Hürden wie diese auftauchen

Die Statiker gaben grünes Licht für unser Hängegerüst aus Layher Allround-Gerüst, das mit Spezialaufhängungen seitlich an den Pfeilern abgehangen werden sollte. Und auch für den Umweltschutz wurde vorgesorgt: Damit keine schädlichen Materialien in den Inn oder die Uferzone gelangen konnten, wurde das Gerüst komplett verhüllt. Ein zusätzlich ausgelegter Boden fing schadstoffbehaftetes Material auf.

Aber selbst die sorgfältigste Vorbereitung kann von der Realität über den Haufen geworfen werden. So hatten wir vor, das Gerüstmaterial in den überwiegend nächtlichen Sperrpausen der DB mit Gleiswagen einzufahren und zu montieren. Und Sie können uns glauben: Eine 260 Meter lange Brücke ist gefühlt unendlich länger, wenn eine Masse von 3,6 Tonnen pro Gerüst zu transportieren ist. Doch schließlich stand der Plan.

Bis in der ersten Nachtschicht ein 750 Meter langer Bauzug der DB auf der Schiene stand und den Einsatz der Gleiswagen erheblich erschwerte.

Die Monteure vor Ort hatten alle Hände voll zu tun. Aber schließlich war auch das geschafft. Der Termin wurde fristgerecht eingehalten.

Fazit: Der Kunde braucht nicht nur ein Gerüst. Er braucht eine Lösung, oder auch viele kleine Detaillösungen. Bis die Herausforderung bewältigt ist, bleiben wir am Ball. Sind in jeder Etappe voll und ganz Dienstleister und Problemlöser. Denn dafür wurden wir schließlich engagiert.